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"This year we will focus on scientific exchange," says Jukka Viitanen, the first director of the Finnish Institute in Japan.

    Das Finnland- Institut in Deutschland: Erstrangig ist die Qualität, nicht die Quantität

    Soila Kaivanto-Juhola

 

In Berlin wirkt seit 1994 das Finnland-Institut in Deutschland. Das Ziel dieser Einrichtung ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Finnland auf den Gebieten der Kultur und Wissenschaft zu fördern und die Deutschen über Finnland zu informieren. Professor Ahti Jäntti, der Leiter des Instituts, legt im Angebot des Instituts grossen Wert auf Vielfalt.

Das Finnland-Institut liegt am Ufer der Spree, die sich durch Berlin schlängelt, und zwar in dem Gebäude einer alten Meierei, das saniert worden ist und heute repräsentative Büroräume beherbergt. Die Adresse lautet: Alt-Moabit 98, Alte Meierei, D-10559 Berlin.

"Die Aufgabe des Institutes besteht darin, die deutsch-finnische Zusammenarbeit auf den Gebieten Wissenschaft und Forschung, höhere Bildung, Kunst und Kultur sowie Technologie und Wirtschaft zu fördern", erläutert Institutsleiter Ahti Jäntti. "Unsere Aktivitäten gliedern sich in zwei Sparten: Zum einen organisieren wir offene Veranstaltungen für die Allgemeinheit, zum anderen geschlossene Veranstaltungen, die sich an bestimmte Gruppen wenden." Jährlich werden etwa sechzig bis siebzig offene und fünfzig bis sechzig geschlossene Veranstaltungen abgehalten. Die geschlossenen Veranstaltungen sind vorwiegend für finnische Gruppen gedacht, unter anderem für die Repräsentanten von Hochschulen oder anderen Institutionen. So hat zum Beispiel eine Gruppe von finnischen Chefredakteuren das Institut besucht. Die Räumlichkeiten des Instituts werden auch an andere Veranstalter vermietet.

Zahlreiche Veranstaltungen werden nicht vom Institut allein organisiert, sondern in Kooperation zum Beispiel mit der Stadt Berlin oder der Botschaft von Finnland. Die Zusammenarbeit mit der Botschaft wird sicherlich noch enger werden, wenn diese im Sommer 1999 ganz nach Berlin umzieht. Bislang existiert in Berlin nur die Aussenstelle Berlin der Botschaft von Finnland. "Der grösste Teil der Ideen und Vorschläge kommt von uns", meint Jäntti. "Einige Ideen werden auch von Aussenstehenden eingebracht, und es wäre schön, wenn ihre Zahl wachsen würde. Zum Beispiel die Hochschulen könnten in der Beziehung aktiver sein", wünscht sich Jäntti.

"Wir haben natürlich auch noch andere Kooperationspartner. Ein sehr wichtiger ist die Deutsch-Finnische Gesellschaft. Es ist ein gut organisierter Freundschaftsverein, der in ganz Deutschland nahezu 11 000 Mitglieder hat. Besonders auf kulturellem Gebiet ist die Gesellschaft aktiv gewesen. Dann gibt es noch die Finnische Kirche. Mit den Handelsvertretungen Finnlands arbeiten wir ebenfalls zusammen. Von ihnen gibt es in Deutschland drei: in Hamburg, Berlin und München."

Der Tätigkeitsbereich des Finnland-Instituts in Deutschland erstreckt sich über die gesamte Bundesrepublik. "Wir wollen auch in Süddeutschland präsent sein, wo die Menschen Finnland nicht so gut kennen wie in Norddeutschland und vor allem an der Ostseeküste, wo man mehr nach den nordischen Ländern hin ausgerichtet ist", sagt Jäntti. Der Hauptstandort in der Tätigkeit des Instituts ist indes deutlich Berlin, die grösste Stadt Deutschlands und seit kurzem auch Hauptstadt der Bundesrepublik.

Zu der Belegschaft des Instituts gehören neben dem Leiter drei ganztägig tätige und ein halbtätig beschäftigter Mitarbeiter sowie drei Praktikanten aus Finnland. Finanziert wird das Institut zum grössten Teil aus den Mitteln des finnischen Unterrichtsministeriums.

 

Viel zu tun

Deutschland ist mit 82 Millionen Einwohnern der grösste Staat Europas. Es ist klar, dass das Institut viel zu tun hat. "Unsere Tätigkeit baut auf zwei Grundpfeilern auf: der eine ist Wissenschaft, Forschung und Hochschulwesen, der andere Kunst und Kultur. Die Bereiche Technologie und Wirtschaft werden über die Wissenschaft und Forschung, aber auch über die Kunst und Kultur mit einbezogen."

Das Institut organisiert Ausstellungen, auch Wanderausstellungen, Konzerte, Referate, Autorenlesungen und Filmvorführungen. Des weiteren unterstützt es die Theater- und Tanzkunst. Auf diesen Gebieten bemüht sich das Institut um Kooperation, knüpft Kontakte zu Personen und Einrichtungen in ganz Deutschland und organisiert Informationsveranstaltungen.

Auf dem Gebiet der Wissenschaft werden mannigfaltige, interdisziplinäre Seminare, Symposien, Kolloquien, Vorträge, Ausstellungen und Informationsveranstaltungen über die Studien- und Forschungsmöglichkeiten organisiert, die Finnland anzubieten hat. Das Institut beantwortet zudem diesbezügliche Anfragen. Die Informationen werden auch über verschiedene Hochschulen und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) weitergeleitet.

"Wir halten es für wichtig, dass das, was wir tun, von seiner Substanz und bezüglich der Personen, die bei uns auftreten, von möglichst hohem Niveau ist", konstatiert Institutsleiter Jäntti. "Ein Grundproblem unserer Tätigkeit besteht darin, wie wir ein Gleichgewicht zwischen der Menge der Veranstaltungen und deren Qualität schaffen. Falls wir in Relation zu unseren Ressouren zu viele Veranstaltungen organisieren, wird zwangsläufig das Niveau sinken. Es ist für uns wichtig gewesen, die kritische Grenze herauszufinden. Wir haben bisher recht viele Veranstaltungen gehabt, im Durchschnitt zwei pro Woche. Unser Programmprofil wollen wir derart gestalten, dass wir im Laufe eines Jahres alle vier genannten Sektoren thematisieren. In den Zeiten zwischen grossen Veranstaltungen organisieren wir kleinere Programmpunkte, die nur einen Abend in Anspruch nehmen, zum Beispiel Konzerte, Autorenlesungen, Tanzvorführungen, Vorträge."

 

Aktualität wichtig

"Ein wichtiger Grundsatz bei der Gestaltung unseres Programms ist der, dass wir möglichst aktuelle Themen anbieten wollen. Solche sind zum Beispiel die Erweiterung der EU, die Ostsee-Thematik, die nördliche Dimension der EU oder auch kulturell und historisch bedeutende Jahrestage. In diesem Rahmen sind Marschall C.G. Mannerheim, der Komponist Jean Sibelius und der Architekt Alvar Aalto dem deutschen Publikum vorgestellt worden", berichtet Jäntti. "Wir wollen uns jedoch nicht nur auf die grossen, bekannten Namen beschränken, sondern das ganze breite Spektrum des finnischen Könnens präsentieren." "Wir wählen unsere Themen bewusst so, dass sie für die Gruppen, die wir mit unserer wissenschaftlichen und künstlerischen Tätigkeit erreichen wollen, möglichst interessant und wichtig sind. Unsere Zielgruppen haben wir uns genau ausgesucht: Wissenschaftler, Professoren, Künstler, Repräsentanten der Verwaltungsorgane, politische Entscheidungsträger. Das A und O unserer Tätigkeit ist die Qualität, nicht die Quantität, obwohl wir auch quantitativ gesehen ein stattliches Angebot haben", räumt Jäntti ein.

"Wir gehen zwar auch Risiken ein, aber eklatante Fehlgriffe wollen wir vermeiden", verrät Jäntti. "Wir überlegen es uns genau, ob wir hier gewisse heikle Themen aufgreifen oder umstrittene Künstler und Wissenschaftler bringen können." Das Institut bevorzugt in erster Linie junge, begabte Künstler. "Wir versuchen für unseren Teil, ihre Karriere zu fördern, indem wir ihnen die Möglichkeit bieten, dem Publikum ihre Arbeiten vorzustellen. Unsere Rolle ist dabei die eines Vermittlers. Wir tragen zwar Sorge für die Substanz, aber wir produzieren diese nicht selbst", meint Jäntti. "Wir freuen uns natürlich, wenn wir einen namhaften Künstler oder Wissenschaftler bekommen. Im Herbst wird zum Beispiel der Bildhauer Kain Tapper, Mitglied der Akademie Finnlands, bei uns zu Besuch sein."

 

Ort zum Knüpfen von Kontakten

"Das Institut ist ein Ort, wo Kontakte geknüpft werden. Initiativen zu ergreifen und zu vermitteln gehört zu unseren zentralen Aufgaben. Die Wissenschaften bilden einen wichtigen Teil unserer Arbeit." Institutsleiter Jäntti besitzt selbst eine solide Basis als Wissenschaftler. Er hat an der Universität Helsinki studiert, gelehrt und promoviert und ist Professor für deutsche Sprache an der Universität Jyväskylä. "Es gibt natürlich mehrere verschiedene Vorgangsweisen beim Aufbau von Kontakten zwischen den Hochschulen, Wissenschaftlern und Instituten."

"Ist die Rede von Wissenschaftlern, so kann man natürlich sagen, dass sich diese auch auf anderen Foren kennenlernen, zum Beispiel auf Konferenzen, Kongressen und über Publikationen", wirft Jäntti ein. "Dennoch können wir unsere Hilfe anbieten, zum Beispiel indem wir wissenschaftliche Vorträge zu aktuellen Themen organisieren. Im allgemeinen ist es unser Ziel, die Themen interdisziplinär zu gestalten. Wissenschaftliche Veranstaltungen an den Universitäten sind häufig thematisch eng umrissen. Wir hingegen wollen Vertreter verschiedener Wissenschaftsdisziplinen aus beiden Ländern zur Behandlung von gemeinsamen Problemen zusammenführen."

Das Institut besitzt eine Bibliothek und Mediothek mit rund 2700 Titeln. Der grösste Teil der Materialien liegt in deutscher Sprache vor: allgemeine Informationen über Finnland, Literatur über die Spezialgebiete des Instituts, Belletristik, audiovisuelles Material und finnische Musik. Ausserdem gibt es allgemeines Informationsmaterial, das an die Besucher verteilt wird, sowie deutsche Zeitungen und Zeitschriften. Das Institut leiht Bücher und audiovisuelle Materialien aus und informiert u. a. über Finnischkurse, die in Finnland und in Deutschland angeboten werden.

Das Institut hat eine eigene Publikationsreihe, die "Schriftenreihe des Finnland-Instituts in Deutschland", in der bislang zwei Bände erschienen sind. Als nächstens werden die Publikationen "Sibelius und Deutschland" sowie "Das Schweigen in Kommunikation und Kunst" herauskommen. Ihr Material sind die zum Druck aufbereiteten Vorträge, die auf den wissenschaftlichen Seminaren des Instituts gehalten wurden. Die Publikationen werden über einen deutschen Verlag vertrieben.

 

Hochkarätige Experten

Das Institut ist bestrebt, für seine Veranstaltungen die besten erhältlichen Sachverständigen zu engagieren, so dass die Veranstaltungen lebendig, vielseitig und praxisnah werden. Die Beziehungen zur Presse und zum Rundfunk sind eng, und die Sammlung der Zeitungsausschnitte mit Artikeln über das Institut hat bereits einen ansehnlichen Umfang.

Die Themen der Symposien für 1999 sind bewusst so gewählt, dass sie mit dem Jahr der EU-Ratspräsidentschaft in Zusammenhang stehen. Deutschland hat ja die Präsidentschaft im ersten Halbjahr inne, wonach sie im Sommer von Finnland übernommen wird.

Auf dem nächsten wissenschaftlichen Symposium geht es um die nördliche Dimension der Europäischen Union. Wissenschaftler und leitende Beamte werden sich am 23. und 24. April zur Erörterung dieses Themas versammeln. Im Oktober wird das Thema "Russland in den finnisch-deutschen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert" behandelt. Karelien als europäische Grenzprovinz ist in der Zeit vom 17.11. bis 18.12. an der Reihe. Das Thema ist gerade jetzt besonders aktuell, da sich die EU nach Osten ausweitet. Aber auch von daher ist das Thema interessant, dass nicht nur zwei Sprachen, sondern auch zwei Religionen und zwei Kulturen, eine grosse und eine kleine, zum Vergleich stehen. Auch die Aufnahme von Aussiedlern und deren Integration sind Themen, die Finnland mit Deutschland gemeinsam hat. Zum Thema "Karelien" werden ausser einem Symposium auch Ausstellungen, Konzerte, Autorenlesungen, Filme und kulinarische Erlebnisse geboten.

Eine Veranstaltung zum Thema "Freizeitwirtschaft" bringt den Bereich Wirtschaft mit in das Programm ein. "Die Bedeutung der Freizeitwirtschaft wächst in beiden Ländern ständig", konstatiert Jäntti. "Auf der Veranstaltung soll erörtert werden, welche Bedeutung dieser Sektor für die Volkswirtschaft hat."

Am 27.5. wird eine Ausstellung eröffnet, die das Wirken des Architekten Carl Ludwig Engel in Helsinki beleuchtet. Generaldirektor Professor Henrik Lilius wird einen Vortrag halten, und zu dem Kolloquium werden auch deutsche Architekturexperten erwartet. Das Thema interessiert besonders die Berliner, denn Engel stammte ja aus Berlin. Zudem ist es ein aktuelles Thema, denn Helsinki wird im Jahre 2000 eine der europäischen Kulturhauptstädte sein.

 

Beziehungen zu den Universitäten wichtig

"Zu den Hochschulen pflegen wir auch in der Weise Beziehungen, dass wir sie besuchen, um über die Möglichkeiten zu informieren, die Finnland für Studenten und Praktikanten zu bieten hat. Wir bringen die Schwerpunktgebiete der finnischen Hochschulen vor und betonen das Niveau der in Finnland betriebenen Wissenschaften. Häufig werden wir dazu von den Hochschulen eingeladen, aber wir organisieren auch selbst Informationsseminare", berichtet Institutsleiter Jäntti. "Zuletzt waren wir in Dresden und Jena. Pro Jahr gibt es zwei bis drei derartige Seminare. Ausserdem reist ein Praktikant von CIMO, der Finnischen Zentrale für Internationale Mobilität, rund um das Jahr durch ganz Deutschland, um über diese Angelegenheiten zu informieren. Unser Ziel ist es natürlich, in den Deutschen das Interesse für die finnischen Hochschulen und für ein Studium an diesen zu wecken, denn die Zahl der Finnen, die zum Studium ins Ausland gehen, ist fortwährend grösser als die der Ausländer, die zum Studieren nach Finnland kommen."

Auch zu den Fachhochschulen, die sich in den neuen Bundesländern im Aufbau befinden, sind Kontakte geknüpft worden. "Auf den Konferenzen zwischen den deutschen und finnischen Universitätsrektoren sind zudem die allgemeinen Probleme der Universitäten besprochen worden. Zentrale Problempunkte sind das Management der Universitäten, die Rolle der Universitäten in der Gesellschaft, finanzielle Probleme sowie die Fragen nach Semestergebühren und dem Numerus clausus", erläutert Jäntti. "Vor allem die Beziehungen zwischen den Universitäten und der Gesellschaft, nicht zuletzt die Frage der Finanzierung, die in Finnland in diesem Jahrzehnt ganz besonders aktuell war, haben ein grosses Interesse gefunden, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die Rektoren der finnischen Universitäten sind gefragte Experten. Man hat bemerkt, dass wir in Finnland in diese Angelegenheiten schon recht weit gekommen sind", meint Jäntti.

 

Lange Amtsperiode

Prof. Dr. Ahti Jäntti bereits seit 1992 als Leiter des Finnland-Instituts in Deutschland tätig. Nach einer Amtszeit von siebeneinhalb Jahren ist es nun an der Zeit, den Leiter zu wechseln. Normalerweise dauert die Amtszeit des Institutsleiters nur drei Jahre.

"An Ideen besteht kein Mangel, wohl aber an Mitarbeitern und an Geld", konstatiert Jäntti. "Mein Rat an meinen Nachfolger wäre der, dass wir, kurz gesagt, nach wie vor uns um den wissenschaftlichen Sektor kümmern müssen. Ein Grund hierfür ist der, dass die deutsch-finnischen wissenschaftlichen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg eher spärlich gewesen sind. Dies gilt natürlich nicht für alle Disziplinen; die Theologie zum Beispiel bildet da eine Ausnahme. Aber ansonsten haben sich die finnischen Wissenschaftler stärker zum angloamerikanischen Raum hin orientiert."

"Auf dem europäischen Kontinent gibt es indes drei bedeutende deutschsprachige Länder, und die Zahl der Menschen, die Deutsch als Muttersprache haben, ist knapp 100 Millionen", stellt Jäntti fest. "Deutsch wird in Europa mehr als jede andere Sprache gesprochen. Im Bereich der Wissenschaft kommt der deutschen Sprache nach wie vor eine grosse Bedeutung zu. Ausserdem muss man daran erinnern, dass Deutschland Finnlands wichtigster Handelspartner ist. Es wäre sicherlich ratsam, die alten Beziehungen zu dieser Wiege der europäischen Zivilisation neu zu knüpfen. Deutschland ist für mich nicht nur eine Grossmacht auf dem Gebiet der Wissenschaft, sondern auch im Bereich der Kultur. Da Deuschland und Finnland nun Mitglieder in der Europäischen Union sind, hat die Kooperation zwischen den beiden Ländern nur noch an Bedeutung gewonnen", konstatiert Institutsleiter Jäntti zum Schluss.

Finnland-Institut in Deutschland
Besuchsadresse: Alt-Moabit 98 (Innenhof),
Alte Meierei, 1. Stock
Postanschrift: Alt-Moabit 98, Alte Meierei, D-10559 Berlin
Telefon: +49-30-399 4141
Telefax: +49-30-399 4876
E-Mail-Adresse: info@finstitut.de
Internet: http://www.finnland-institut.de
Öffnungszeiten: Mo 10-17, Di-Do 11-19,
Fr 9-15 Uhr
Verbindungen: U9, Turmstrasse
Bus Nr. 245, Kleiner Tiergarten
S-Bahnhof Bellevue